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Exkursionen & Themenführungen

Die Oldenburgische Landschaft bietet in unregelmäßigen Abständen Exkursionen und Führungen zu Themen der oldenburgischen Landesgeschichte an. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Programm an Stadt- und Fahrradführungen, die von der Arbeitsgemeinschaft “Kulturtourismus” organisiert werden: www.kulturtourismus-ol.de/➚.
Oldenburg und Dänemark
Das Haus Oldenburg stellt seit 1448 die Könige von Dänemark und die Grafschaft Oldenburg war zwischen 1667 und 1773 in Personalunion mit dem Königreich Dänemark verbunden. 1448 wählte der dänische Adel den Sohn des Grafen Dietrich von Oldenburg als Christian I. zum König von Dänemark. Als rund 220 Jahre später Graf Anton Günther von Oldenburg ohne erbberechtigten Nachfolger verschied, fiel Oldenburg aufgrund bestehender Verträge der dänischen Krone zu und wurde fortan 106 Jahre lang von Kopenhagen aus regiert. Exkursion in die dänische Hauptstadt Kopenhagen auf oldenburgischen Spuren

Denkmal für König Frederik V. auf dem Amalienborg Slotsplads. Foto: JW, Oldenburgische Landschaft
Unter dem Titel „Starke Frauen, schwache Könige und reichlich Kungeleien“ begibt sich die Oldenburgische Landschaft in Kooperation mit der Akademie Sankelmark auf Spurensuche nach Kopenhagen. Reisedatum: 11. bis 15 Juni 2022 (ausgebucht) Programmpunkte sind neben der Altstadt die Schlösser Christiansborg, Rosenborg und Amalienborg, die königliche Grablege im Dom von Roskilde und das Nationalhistorische Museum in Schloss Frederiksborg.
Auf den Spuren der Dänenzeit in Oldenburg In unregelmäßigen Abständen bietet die Oldenburgische Landschaft zudem die Führung “Auf den Spuren der Dänenzeit” durch die Stadt Oldenburg an.
Schleswig-Holstein und das Oldenburger Land

Zur Geschichte Dithmarschens (22.-24. Juli 2022)

Dithmarschen ist eine besondere Landschaft in Schleswig-Holstein. Die Ferne zum geistlichen
Landesherrn führte zu großer Eigenständigkeit und weitgehender Selbstverwaltung der  Bauernrepublik“. Versuche der holsteinischen Landesherren, sich des Territoriums zu bemächtigen, scheiterten. Die Besonderheiten Dithmarschens, seine Landschaft hinter den Deichen, kulturellen Stätten und historischen Bauwerke sind Thema unserer Studienreise.
Mehr dazu finden Sie im Programm und auf der Webseite des Oldenburger Landesvereins.

Entdeckungen längs des Heerweges. Exkursion nach Jütland (24. bis 26. Juli 2020)

Der Heerweg war eine der überregionalen Verbindungsachsen der vormodernen Welt. Vom nördlichen Jütland vermittelte er seit der Jungsteinzeit Menschen, Vieh, Waren und Ideen bis an die Elbe. Kaufleute und Krieger haben hier ebenso ihre Spuren hinterlassen wie Missionare und Ochsentreiber. Historische Brücken, Gräber, Runensteine, Versammlungsstätten der regionalen Großen und mittelalterliche Kirchbauten von Rang laden längs des Weges dazu ein, sich auf historische Spurensuche zu begeben.

Gemeinsam mit dem Oldenburger Landesverein und der Akademie Sankelmark veranstaltetete die Oldenburgische Landschaft vom mit rund 30 Teilnehmern eine Mehrtagesfahrt nach Schleswig-Holstein und Süddänemark. Auf der Hinfahrt besuchte die Gruppe das von dem dänischen König Christian IV. gegründete Glückstadt. Hauptthema der Reise war allerdings der Nord und Süd verbindende Ochsenpfad oder Heerweg, an dessen Verlauf zahlreiche historische Plätze liegen. Nach einem einführenden Vortrag am Ankunftstag in der Akademie Sankelmark ging es am zweiten Tag auf Spurensuche nach Jütland. Hier steuerte die Gruppe verschiedene Ziele an, so die ehemalige Wallfahrtskirche von Tamdrup aus dem 12. Jahrhundert und den Ort Jelling mit seinen zwei beeindruckenden Grabhügeln und Runensteinen des 10. Jahrhunderts sowie einer Kirche aus der Zeit um 1100 innerhalb einer Schiffssetzung. Jelling gilt als Ursprungsort des dänischen Königtums. Weiterhin besichtigte die Gruppe unter anderem die teilrekonstruierte Ravning Bro, eine ehemalige Brückenanlage aus dem 10. Jahrhundert, den bronzezeitlichen Grabhügel des Egtved-Mädchens und das Renaissance-Herrenhaus Sønderskov. Am dritten Tag standen unter anderem der Burgplatz Törning, Schauplatz einer Novelle Theodor Storms, und die Frelser Kirche in Kliplev aus dem 15. Jahrhundert mit der Grablege der Familie von Ahlefeldt auf dem Programm.

Oldenburgische Geschichte in Birkenfeld
Oldenburg und Birkenfeld verbindet eine 120-jährige gemeinsame Geschichte. Von 1817 bis 1937 wurde das Fürstentum Birkenfeld im Hunsrück von Oldenburg aus regiert. Der Herzog von Oldenburg hatte 1817 nach dem Willen des Wiener Kongresses und der Frannkfurter Territoriakommission dieses Territorium zugesprochen bekommen. Bis 1937 blieb Birkenfeld bei Oldenburg, zunächst als Fürstentum, dann als Landesteil. Bis heute sind dort noch zahlreiche oldenburgische Spuren zu finden. In unregelmäßigen Abständen finden Mehrtagesfahrten nach Birkenfeld statt.

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