Positive Impulse

Rückblich auf Fachtag „Kirchenraum – Räume neu denken und geistvoll gestalten“

Referent Bernd Köddermann von Baukultur NRW e.V. während seines Vortrags „Kirchentransformation – Ein Prozess mit allen“, Foto: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft

„Kirchen sind wertvoll!“ Dies zu betonen, ist das Fazit der Kooperationsveranstaltung von Oldenburgischer Landschaft und Ev.-Luth. Landeskirche in Oldenburg, kurz ELKiO. Im Rahmen eines Fachtages versammelte sich am 2. Oktober ein bunt gemischtes Publikum von Interessierten in der Kirchengemeinde Bloherfelde, um an Fachvorträgen und Workshops teilzunehmen.

Die haupt- und ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten kamen aus der bremischen und hannoverschen Landeskirche, der Nordkirche sowie von der Kulturinitiative Baukultur Nordrhein-Westfalen e. V. Deutlich wurde: Der Umgang mit Kirchengebäuden ist in Zeiten abnehmender Kirchenmitgliedszahlen eine Herausforderung und erfordert Mut und Kreativität.

Was tun mit Kirchenbauten, die nicht mehr ausschließlich für den regulären Gottesdienst unterhalten werden können? Sie sind damit nicht einfach Problemimmobilien, sondern – egal mit welcher Nutzung – stets wichtige gesellschaftliche Identifikationspunkte, nicht nur für Christinnen und Christen. Sie gehören untrennbar zum Stadtbild, sind Orte der Begegnung und Spiritualität und bieten damit ein enormes Potenzial. Bei der Lösungsfindung will Denkmalschutz nicht feindlich, sondern beratend agieren, dies machte auch Christoph Schmidt-Rhaesa aus dem Fachbereich Bau und Liegenschaften der oldenburgischen Kirche in seinem Workshop deutlich. Die Workshops stellten unter anderem konkrete Beispiele gelungener erster Schritte vor, wie Gebäude-Transformation und Initiativen zur Nutzung zum Beispiel als Kulturraum aussehen können. Am Ende fiel die Resonanz zum Fachtag positiv aus. Inspiriert und ermutigt verließen die Gäste den Tagungsort.

Vernissage „SOZIALBERICHT“ – Kerstin Kramer – Malerei, Zeichnung, Skulptur

Eröffnung Ausstellung der AG Kunst im Elisabeth-Anna-Palais

Am Dienstag, den 18. Februar, wird um 17 Uhr im Elisabeth-Anna-Palais in Oldenburg, Schloßwall 16, eine neue Ausstellung der AG Kunst der Oldenburgischen Landschaft eröffnet, die unter dem Titel SOZIALBERICHT Werke der Künstlerin Kerstin Kramer präsentiert.

Kerstin Kramer, Architektin und Künstlerin, beschäftigt sich in ihrer Kunst mit Beziehungen zwischen Menschen, Dingen und Räumen. Ihre Werke regen dazu an, das eigene Umfeld zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und feste Muster zu verlassen.

Die Ausstellung zeigt aktuelle Werke, die das soziale Miteinander in diesen herausfordernden Zeiten thematisieren: Wie gelingt die Balance zwischen Nähe und Rückzug? Was gibt uns Sicherheit? Mit Farben, Stiften und am Stein erkundet sie diese Fragen auf vielschichtige Weise, offen für Humor und überraschende Blickwinkel.

Ihre Bilder zeichnen sich durch eine rätselhafte, unwirkliche und geheimnisvolle Atmosphäre aus, die durch das Zusammenspiel von malerischen Elementen, zeichnerischen Akzenten und Bildzitaten entsteht. Es sind Momentaufnahmen, die ohne Beurteilung Raum für eigene Interpretationen schaffen.

Kerstin Kramer wurde in Friesoythe geboren. Früh zeigte sich ihre kreative Begeisterung. Sie studierte Architektur in Oldenburg und Hannover. Parallel dazu vertiefte sie ihre künstlerischen Fähigkeiten und lässt sich bis heute durch den Austausch mit renommierten Kunstschaffenden inspirieren.

Seit 2004 arbeitet sie in verschiedenen Ateliers in Oldenburg. Zahlreiche Ausstellungen im Inland und im benachbarten Ausland bezeugen seitdem ihre intensive Auseinandersetzung mit der Kunst.

Eröffnung am Dienstag, den 18. Februar 2025 um 17.00 Uhr

Begrüßung: Wulf Sonnemann, Direktor des Sozialgerichts,

Einführung: Inge von Danckelman und Dr. Martin Feltes, AG Kunst der Oldenburgischen Landschaft

Die Ausstellung ist bis zum 21.05.2025 zu sehen.