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Liederabend im Dialog mit der Ausstellung von Bärbel Hische

Nicholas Tamagna: Linie · Stimme · Farbe

Bild: Bärbel Hische, „Dangerous Dreams“
Mit Nicholas Tamagna ist ein international renommierter Countertenor zu Gast im Elisabeth-Anna-Palais. Gemeinsam mit der Sopranistin Margaret O’Connell gestaltet er unter dem Titel „Linie · Stimme · Farbe“ einen besonderen Liederabend.

Eigens für dieses Konzert hat Nicholas Tamagna ein Programm zusammengestellt, das von den Arbeiten Bärbel Hisches angeregt wurde und Musik und Bildende Kunst auf besondere Weise miteinander verbindet.

Unter dem Motto „Frauen im Lied – vier Jahrhunderte von und über Frauen“ spannt das Programm einen Bogen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Kompositionen von und über Frauen treten dabei in Beziehung zu den Bildwelten Bärbel Hisches. So entstehen überraschende Verbindungen zwischen Klang, Linie und Farbe, zwischen Erinnerung, Sehnsucht und neuen Sichtweisen.

Freuen Sie sich auf einen besonderen Konzertabend, der zum Hören, Sehen und Entdecken einlädt. Im Anschluss an das Konzert laden wir Sie herzlich ein, mit Bärbel Hische über ihre Ausstellung ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der AG Kunst der Oldenburgischen Landschaft mit dem Forum Neue Kunst.

 

Mittwoch, 22. Juli 2026, 17.00 Uhr
Sozialgericht Oldenburg im Elisabeth-Anna-Palais, Schloßwall 16, Oldenburg
Der Eintritt ist frei. Spenden sind sehr willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Ausstellung der AG Kunst eröffnet

„Drucksachen – Linie. Druck. Farbe“ von Bärbel Hische

 

v.l.n.r.: Martin Feltes, Bärbel Hische, Inge von Danckelman, Wulf Sonnemann, Foto AG Kunst
Rund 70 Kunstinteressierte kamen am 12. Mai 2026 zur Eröffnung der Ausstellung „Drucksachen – Linie. Druck. Farbe“ von Bärbel Hische ins Sozialgericht im Elisabeth-Anna-Palais in Oldenburg.

Nach der Begrüßung durch Wulf Sonnemann, Direktor des Sozialgerichts, führten Inge von Danckelman und Dr. Martin Feltes von der AG Kunst der Oldenburgischen Landschaft in die Ausstellung ein. In ihren Beiträgen beleuchteten sie unterschiedliche Aspekte der Werke von Bärbel Hische – von Fragen der Wahrnehmung und Bildstruktur bis hin zu kunsthistorischen Bezügen und symbolischen Bedeutungsebenen.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten, in denen Grafik, Drucktechnik, Malerei und Collage in vielschichtiger Weise miteinander verbunden werden. Figurative Elemente und freie Farbflächen treten dabei in spannungsreiche Beziehungen und eröffnen immer wieder neue Blickrichtungen.

Im Anschluss an die Einführung entwickelte sich ein reger Austausch mit der anwesenden Künstlerin und den Gästen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. August 2026 im Sozialgericht im Elisabeth-Anna-Palais, Schloßwall 16, zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9–15 Uhr, Freitag 9–12 Uhr.

Tanz begegnet Collagekunst im Elisabeth-Anna-Palais

Im Rahmen der Ausstellung „Der stille Blick“ – Collagen von Jens Thiele findet am Montag, 20. Oktober um 19.00 Uhr, im Elisabeth-Anna-Palais, Schloßwall 16 ein Ballettabend statt.

An diesem Abend begegnen sich Bewegung und Bild, reagieren aufeinander und verschmelzen für einen Moment zu einer gemeinsamen Ausdrucksform. Zwischen Körper und Werk entsteht eine spannende Wechselwirkung: Die Dynamik des Tanzes scheint die physischen Grenzen der Bilder zu überschreiten und ihre Komposition im Raum fortzusetzen.

Dargeboten wird ein klassisches Repertoire: Pas de deux und Variationen sowie Originalchoreografien zur Musik von Tschaikowsky, Schostakowitsch, Bizet und Liszt. Getanzt von Fran Kovačić und Tâmara Dornelas, beide Mitglieder der BallettCompagnie Oldenburg.

Im Anschluss an den Ballettabend steht der Künstler Jens Thiele für Gespräche über seine Ausstellung zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Tänzerinnen und Tänzer sind sehr willkommen.

Die Zahl der Plätze im Elisabeth-Anna-Palais ist begrenzt.

Die Collagen von Jens Thiele entstehen aus unzähligen kleinen Papierschnipseln, die der Künstler Lifestyle-Zeitschriften entnimmt. In einem langwierigen Prozess fügt er sie Schicht für Schicht zu fein abgestimmten Bildkompositionen zusammen. Seine Arbeiten wirken oft wie gemalt – doch statt Pinsel und Farbe verwendet er ausschließlich geschnittenes oder gerissenes Papier. Dabei geht es ihm nicht um Brüche oder Zufälligkeiten, sondern um Licht, Fläche, Raum und die malerischen Qualitäten des Materials.

Details zur Ausstellung:

Titel: „Der stille Blick“ – Collagen von Jens Thiele
Ort: Sozialgericht im Elisabeth Anna-Palais, Schloßwall 16, Oldenburg
Dauer: 08.10.2025 – 30.12.2025
Öffnungszeiten: Mo – Do von 9-15 Uhr, Fr von 9-12 Uhr.