Auf den Spuren jüdischer Sportgeschichte
Gesprächsrunde zu Salomon Mendelssohn
06/26 SB
Oldenburg. Salomon Mendelssohn war der erste Turnlehrer der Stadt und des Staates Oldenburg. Mendelssohns beeindruckende Biografie und sein Einfluss auf das jüdisch-kulturelle Erbe der regionalen Sport- und Turngeschichte stehen im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde am Samstag, 18. April, von 14 bis 16 Uhr im Forum St. Peter (Peterstraße 22–26, Oldenburg).
Zu Gast ist Hartmut Peters vom GröschlerHaus Jever. Er wird die Biografie Mendelssohns einordnen und über die Herausforderungen berichten, die Erinnerung an Mendelssohn bis heute wachzuhalten, der sich trotz antisemitischer Äußerungen seit 1844 für eine Vielzahl an turnerischen Projekten und Programmen einsetzte – von einer eigenen Turnhalle bis zur Einführung des Mädchenturnens. Auch die Gründer des Vereins Oldenburger Turnerbund (OTB) wurden von ihm trainiert.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Ein Gefühl, das bleibt – Mit fünf Sinnen durch das Vereinsleben des Oldenburger Turnerbunds“, konzipiert und realisiert von Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Die Ausstellung läuft vom 15 bis 26. April 2026 und ist mittwochs bis sonntags von 12 -18 Uhr im Forum St. Peter in Oldenburg geöffnet. Der Eintritt zu Ausstellung und Rahmenprogramm ist frei.
Sowohl Ausstellung als auch Rahmenprogramm sind zudem Teil des Projekts „Sportstätten als Erinnerungsorte“ unter der Trägerschaft der Oldenburgischen Landschaft, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Stiftung Niedersachsen und die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland.
