Landschaft in immer neuen Formen – Ausstellung mit Werken von Hein Bohlen
Wulf Sonnemann begrüßte die Gäste. In die Ausstellung führten Inge von Danckelman und Dr. Martin Feltes, die gemeinsam die AG Kunst der Oldenburgischen Landschaft leiten, ein. Im Wechsel stellten sie Hein Bohlens künstlerisches Schaffen vor und nahmen einzelne Werke genauer in den Blick.
Ein Schwerpunkt lag auf der Landschaft, die Hein Bohlen seit Jahrzehnten immer wieder beschäftigt. Küste, Watt, Wasserläufe und Horizonte werden bei ihm nicht abgebildet, sondern zum Ausgangspunkt für eine eigene Bildwelt aus Farbe, Linie, Fläche und Struktur. Dabei wurde auch deutlich, wie sich seine Bildsprache über die Jahrzehnte verändert hat und wie eng Malerei und Farbholzschnitt in seinem Werk miteinander verbunden sind. Auch die in der Ausstellung vertretenen Fotocollagen geben Einblick in die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens. Im Anschluss an die Einführung nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die Arbeiten zu betrachten.
Bei einem Getränk entwickelte sich in lockerer Atmosphäre ein reger Austausch – untereinander und mit Hein Bohlen, der zahlreiche Fragen zu seinen Werken und seiner Arbeitsweise beantwortete.
Die Ausstellung gibt mit Malerei, Holzschnitten und Fotocollagen Einblick in mehrere Jahrzehnte des Schaffens von Hein Bohlen, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9–15 Uhr, Freitag 9–12 Uhr.
Die AG Kunst
besteht aus Inge von Danckelman und Dr. Martin Feltes. Als ehrenamtlich tätige Arbeitsgemeinschaft der Oldenburgischen Landschaft engagiert sie sich für die Präsentation zeitgenössischer Kunst im Sozialgericht im Elisabeth-Anna-Palais. Regionale Künstlerinnen und Künstler erhalten hier die Gelegenheit, ihre Arbeiten zu zeigen. Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm, das auch Kreativen aus anderen Sparten – etwa Musik, Literatur oder Performance – eine Bühne bietet.

