Frauenfußball während des DFB-Verbots
Für ein Forschungsprojekt zur Geschichte des Frauenfußballs im Oldenburger Land suchen wir Personen, die sich an die Zeit des Verbots des Frauenfußballs sowie an die Jahre unmittelbar danach erinnern können oder selbst aktiv waren.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) untersagte Vereinen in den Jahren 1955-1970 die Förderung und Organisation des Frauenfußballs. Dennoch spielten viele Frauen weiter und kämpften für sportliche Gleichberechtigung.
Gesucht werden Spielerinnen, Trainer und Trainerinnen, Funktionäre, Angehörige, Zuschauerinnen und Zuschauer sowie alle, die persönliche Erinnerungen an diese Zeit beisteuern können.
Besonders interessieren uns:
- Erlebnisse und Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
- Hinweise auf Spielorte und Treffpunkte
- Berichte über Vereine, Mannschaften und Spiele
- Fotografien, Filme und Videoaufnahmen
- Zeitungsartikel, Programme, Urkunden oder andere Dokumente
- Geschichten über die gesellschaftliche Wahrnehmung des Frauenfußballs (1950er-1970er-Jahre)
Mit ihren Beiträgen helfen Sie dabei, ein wichtiges Kapitel der Sport- und Zeitgeschichte zu dokumentieren und für kommende Generationen zu bewahren.
Sprechen Sie gerne auch Ihre Verwandten und Bekannten an und helfen Sie uns damit bei der Verbreitung des Aufrufs!
Ansprechpartnerin:
Sonja Broy (Oldenburgische Landschaft)
Telefon: 0441 – 77 91 8 25
E-Mail: erinnerungsorte@oldenburgische-landschaft.de
Der Aufruf ist Teil des Projektes „Sportstätten als Erinnerungsorte“(https://www.oldenburgische-landschaft.de/projekte/sportstaetten-als-erinnerungsorte/), das unter der Trägerschaft der Oldenburgischen Landschaft umgesetzt wird, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Stiftung Niedersachsen sowie die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland.

