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Wanderausstellung „50 Jahre Oldenburgische Landschaft“ im Kreishaus Jever

Wanderausstellung „50 Jahre Oldenburgische Landschaft“ im Kreishaus Jever, Lindenallee 1

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „50 Jahre Oldenburgische Landschaft“ wird seit Mai 2025 eine besondere Wanderausstellung zur Geschichte der Oldenburgischen Landschaft und des Oldenburger Landes präsentiert. Die Ausstellung wandert durch alle neun Landkreise und kreisfreien Städte des Oldenburger Landes.

Die Ausstellung, die von Museumskuratorin Etta Bengen erstellt wurde, informiert auf 14 Roll-ups über Geschichte, Aufgaben und Projekte der Oldenburgischen Landschaft – sowie über das Oldenburger Land als historischen und kulturellen Raum. Alle neun Landkreise und kreisfreien Städte der Region stellen sich mit jeweils einem selbst gestalteten Banner vor. So erhalten Besucherinnen und Besucher ein lebendiges Gesamtbild einer Region mit gewachsener Identität, die bis 1946 als eigenständiger Staat Oldenburg bestand.

Teil 1: „Wir sind Oldenburg – das Land“
Allgemeine Fakten über das Oldenburger Land, Informationen zur Landeskunde sowie der Institution Oldenburgische Landschaft.

Teil 2: Gesetzliche Mitglieder kreisfreie Städte und Landkreise
Jeder der neun gesetzlichen Mitglieder gestaltete ein Roll-Up zu Geschichte, Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt. 

Lesepult
Ein mobiles Lesepult gibt mittels Publikationen, Zeitschriften und Archivalien tieferen Einblick in die Geschichte des Oldenburger Landes und die Arbeit des Ehrenamtlichen der Oldenburgischen Landschaft.

bisherige und geplante Stationen:
Juni /August 2025               – Stadt Oldenburg, Oldenburgische Staatstheater
September 2025                  – Landkreis Ammerland, Kreishaus Westerstede
Oktober 2025                      – Landkreis Vechta
November 2026                   – kreisfreie Stadt Wilhelmshaven
Dezember 2025                   – Landkreis Friesland
geplant Januar/Februar 2026 – kreisfreie Stadt Delmenhorst
geplant                               – Landkreis Cloppenburg
geplant                               – Landkreis Oldenburg
geplant                               – Landkreis Wesermarsch

Christoph Niemann. Randnotizen

Werkschau

15. November 2025 bis 17. Mai 2026

Er zeichnet regelmäßig Titelbilder für The New Yorker, hat 1,1 Millionen Follower auf Instagram » und Netflix hat ihm eine eigene Episode der Serie Abstract: The Art of Design » gewidmet: Christoph Niemann. Die Außenfassade des Horst-Janssen-Museums ziert seit 2023 sein 50 Meter langes Wandbild Current Lines ». Nun ist die Kunst von Christoph Niemann » (*1970) endlich auch im Horst-Janssen-Museum zu sehen und zwar in Form einer großen Werkschau vom 15. November 2025 bis zum 17. Mai 2026. 

Auf zwei Ebenen (700 qm) präsentiert das Museum Werkreihen des international tätigen Illustrators und Grafikers. Es sind so bekannte Serien wie die Sunday Sketches dabei, in denen Christoph Niemann ausgehend vom Foto eines Alltagsgegenstandes mit Hilfe von Zeichnung eine motivische Verfremdung schafft. Auch die Photo Drawings gehören dazu. Hier werden Fotomotive, die der Künstler auf Reisen festgehalten hat, mit originellen Einfällen umgedeutet oder erweitert. 

Die Werkschau zeigt auch Niemanns farbintensive Tuschezeichnungen, in denen der Künstler mit reduzierten Strichen und Flächen die Atmosphäre von quirligen Städten, kargen Landschaften und üppiger Botanik sinnlich erfahrbar macht. Zu sehen sind außerdem seine Siebdrucke, die fast malerisch daherkommen, und die Linolschnitte seiner ZOO-Serie, aber auch ‚angewandte‘ Zeichnungen, wie die Covergestaltungen für die großen internationalen Magazine.

Christoph Niemann reflektiert immer wieder auch sein eigenes Schaffen und das kreative Arbeiten überhaupt. Visuell und sprachlich verdichtet er komplexe Fragen und bringt sie auf den Punkt. Dabei ist er heiter, scharfsinnig und gewitzt und verblüfft uns mit minimalistischen Zeichnungen.

Zum Mitmachen und Kreativwerden laden nicht nur die vielfältigen und hochkarätigen Workshops des Rahmenprogramms ein. Auch in der Ausstellung können sich kleine und große Museumsgäste auf interaktive Werke und Spiele wie Christoph Niemanns Kid’s App freuen. Christoph Niemann. Randnotizen ist eine Ausstellung zum Staunen über das, was Zeichnung alles kann.

Kuratorin: Jutta Moster-Hoos. Kuratorische Assistenz: Antje Tietken.

Ausstellung ZUKUNFT_OL+50

Sonderausstellung im Oldenburger Schloss

Was wäre, wenn wir heute 50 Jahre in die Zukunft sehen könnten? Wie wird Oldenburg im Jahr 2075 aussehen? Wie Europa? Wie Afrika? Wie geht es der Demokratie? Wie verändert werden Mobilität, Wohnsituation, Freizeitgestaltung, Bildung, Nahrungsherstellung, medizinische Versorgung, Politik sein? Wie wird sich der Klimawandel entwickelt haben? Wird es noch Museen geben? Wie würden sie aussehen? Was wird es nicht mehr geben?

Die Antworten auf diese in einem Open Call gestellten Fragen sind in einer Ausstellung im Dachgeschoss des Oldenburger Schlosses zu sehen. In Zeiten, in denen kaum jemand mehr wagt, eine Zukunft konstruktiv zu denken, wird durch das Projekt „Z_OL+50“ ein (Zeit-)Raum geschaffen, in dem dieses Wagnis mit künstlerischen Mitteln möglich ist.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 16. November, um 11 Uhr im Oldenburger Schloss statt.
Sie sind herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Es sprechen:

Dr. Anna Heinze
Direktorin (m.d.W.d.A.b.), Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg

Dr. Franziska Meifort
Direktorin, Oldenburgische Landschaft

Holger Denckmann
Kulturdezernent, Stadt Oldenburg

Helene von Oldenburg
Konzept/Kuratorin

Teilnehmende Künstler:innen

Rachel Ashton, Nimrod Astarhan, Sofie Berntsen, Sabine Brandt,
Karolina Bregula, Torsten Bruch, Doro Carl, Helmut Feldmann, Uli Fischer, Marianne Heske, Heilwig Jacob, Petra Jaschinski, Heike Kahmann, Christian F. Kintz, Petra Knauer, Ivo Kügel, Elke Langer, Gabriele Metasch, Anke Mellin, Jesed Francis Moreno, Helene von Oldenburg, Planetary Intimacies, Jens Rausch, Claudia Reiche, Holger Reichert, Eva Riekehof, Jenny Schäfer, Skullmari, Ilka Vogler, Anke Vos, Holger Vos, Claus Wettermann, Insa Winkler, Chrisdian Wittenburg

 

„Z_OL+50“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Forschungsvorhaben, das einlädt, sich über unterschwellige Zukunftsvorstellungen bewusst zu werden, und ein Experimentierfeld, das neue Perspektiven eröffnet. Darüber hinaus wird die Ausstellung zu einer Botschaft, die in die Zukunft geschickt wird, indem die Dokumentation der Ausstellung in einer Zeitkapsel auf dem Gelände des Landesmuseums Kunst & Kultur Oldenburg für 50 Jahre vergraben wird.

Vergraben der Zeitkapsel: Sonntag, 25. Januar 2026, 11 Uhr
Öffnen der Zeitkapsel: Sonntag, 17. November 2075

Wanderausstellung „50 Jahre Oldenburger Land“

Oldenburgische Landschaft feiert 50-jähriges Jubiläum mit Wanderausstellung

Im Rahmen des Jubiläumsjahres „50 Jahre Oldenburgische Landschaft“ ist seit Mai 2025 eine besondere Wanderausstellung zur Geschichte der Oldenburgischen Landschaft und des Oldenburger Landes präsentiert. Die Ausstellung wird zunächst von Mai bis September 2025 im Oldenburgischen Staatstheater zu sehen sein und wandert anschließend durch alle neun Landkreise und kreisfreien Städte des Oldenburger Landes.

Die Ausstellung besteht aus 13 Roll-Ups, die in einem einheitlichen Design gestaltet sind und jeweils das Wappen der kreisfreien Städte und Landkreise sowie das Jubiläumslogo der Oldenburgischen Landschaft tragen. Der inhaltliche Aufbau der Ausstellung gestaltet sich wie folgt:

Teil 1: „Wir sind Oldenburg – das Land“
Allgemeine Fakten über das Oldenburger Land, Informationen zur Landeskunde sowie der Institution Oldenburgische Landschaft.

Teil 2: Gesetzliche Mitglieder kreisfreie Städte und Landkreise
Jeder der neun gesetzlichen Mitglieder gestaltete ein Roll-Up zu Geschichte, Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt. 

Lesepult
Ein mobiles Lesepult gibt mittels Publikationen, Zeitschriften und Archivalien tieferen Einblick in die Geschichte des Oldenburger Landes und die Arbeit des Ehrenamtlichen der Oldenburgischen Landschaft.

Hier einige Eindrücke  der Ausstellung online (Link führt auf externe Seite) 

Die Wanderausstellung wird von den gesetzlichen Mitgliedern der Oldenburgischen Landschaft – den Landkreisen und kreisfreien Städten des Oldenburger Lands – nacheinander gezeigt. Die bisher feststehenden und voraussichtlichen Termine sind:

22. Juni bis 31. August 2025 – Stadt Oldenburg, Oldenburgische Staatstheater
1. bis 30. September 2025 – Landkreis Ammerland, Kreishaus Westerstede
1. bis 31. Oktober 2025 – Landkreis Vechta
1. bis 30. November 2026 – kreisfreie Stadt Wilhelmshaven
13. April bis 13. Mai 2026 Landkreis Cloppenburg

Die Ausstellung wurde von Museumskuratorin Etta Bengen anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Oldenburgischen Landschaft erstellt. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, diese besondere Ausstellung zu besuchen und mehr über die Geschichte und Kultur des Oldenburger Landes zu erfahren.

Ansichten der Ausstellung:

Ausstellung „Münstermann”

Vom 23. August bis 30. November 2025 präsentiert das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg im Augusteum die erste große Ausstellung zum manieristischen Bildhauer Ludwig Münstermann. Zahlreiche Werke aus dem Bestand des Landesmuseums werden dabei erstmals öffentlich zu sehen sein.

Er war ein Meister der Übersteigerung und der Extreme, als norddeutscher Bildhauer und Schnitzer im 17. Jahrhundert ein Ausnahmetalent und bei seinen Auftraggebern hochgeschätzt – und dennoch ist Ludwig Münstermann (um 1575–1637/38) sowohl innerhalb der Kunstgeschichte als auch einem breiteren Publikum weitgehend unbekannt geblieben.

Dabei sind seine expressiven, aus Holz geschnitzten Bildwerke von einer Aktualität, die nach den Grundsätzen der menschlichen Existenz fragt und die Betrachtenden auf tiefer emotionaler Ebene berührt. Zerklüftete Physiognomien, überlängte Gliedmaßen und dramatische Gesten zeugen von Münstermanns Anliegen, Emotionen in gesteigerter Form Ausdruck zu verleihen.

Mit seiner Werkstatt schuf Münstermann zahlreiche, zum Großteil bis heute erhaltene Altäre, Kanzeln und Taufen für Kirchen im Oldenburger Land. Ausgehend von ihren Exponaten nimmt die Ausstellung immer wieder Bezug auf diesen besonderen Kulturschatz der Region, den es neu zu entdecken gilt.

Die Ausstellung „Münstermann” wird ermöglicht durch die Förderung der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Oldenburgischen Museumsgesellschaft.

Finissage und Gespräch Münstermann-Ausstellung

Der berühmte Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz spricht mit Stefan Trinks, Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über die Kunst Ludwig Münstermanns und seine von ihm inspirierten Werkreihe, die in der Ausstellung im Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg zu sehen ist.

Für die Finissage der Ausstellung bekommen Sie Tickets über ticket2go: Hier gelangen Sie zum Ticketverkauf: https://ticket2go.de/#!/event/5029.

Es gibt folgende zwei Preiskategorien: Regulärer Eintritt (10,50 € zzgl. 1,50 € Systemgebühren, d.h. gesamt 12 €) und ermäßigter Eintritt (7,50 € zzgl. 1,50 € Systemgebühren, d.h. gesamt 9 €).

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit einem online erworbenen Ticket möglich!