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Oldenburger Bildhauer mit Filmporträt von Inge von Danckelman gewürdigt

Udo Reimann: „Ich würde immer wieder Bildhauer werden“

Mit seinen bildhauerischen Arbeiten hat Udo Reimann wie kaum ein anderer in Oldenburg und der Region bedeutende städtebauliche Akzente gesetzt. Zahlreiche Skulpturen, Reliefs und Objekte des Künstlers bereichern den öffentlichen Raum.

Für die Oldenburgische Landschaft hat Inge von Danckelman den Künstler und seine Frau in Oldenburg besucht und dabei viel über sein Wirken als Bildhauer und über sein Leben erfahren. In seinem Atelier hat sie ihm bei der Arbeit zugeschaut und konnte viele seiner Kunstwerke bewundern: von figürlichen bis zu abstrakten Darstellungen, große Skulpturen, aber auch kleine, feine Werke.

Der Film – in der Reihe ZUR PERSON – zeigt auch einige seiner bedeutenden Skulpturen im öffentlichen Raum und erzählt von deren Entstehung – zum Beispiel die Wasserskulptur am Leffers Eck und das Mahnmal für alle Opfer des Nationalsozialismus am Ort der zerstörten Synagoge in Oldenburg.

Ein reiches Bildhauerleben

Udo Reimann wurde 1939 im schlesischen Jauer geboren. Mit der Familie vertrieben, kam er 1945 nach Neuenburg in der Friesischen Wehde. Nach dem Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Künste in Bremen studierte er an der Kunstakademie Münster. Reisen in den Orient und in europäische Länder – unter anderem in die italienische Marmorhochburg Carrara – führten ihn zu den originalen Werken der klassischen Bildhauer-Tradition. 1968 kam er nach Oldenburg.

Er beteiligte sich an vielen Wettbewerben und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch heute noch geht der 82-jährige Bildhauer aus Leidenschaft jeden Tag in sein Atelier, um zu arbeiten und um seine vielen Ideen umzusetzen.

Zu sehen ist der Film über Udo Reimann, „Ich würde immer wieder Bildhauer werden“ in der Mediathek von Oeins unter der Rubrik ZUR PERSON, im YouTube-Kanal von Oeins und auf dieser Website.

 

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Ein Gemeinschaftsprojekt der Oldenburgischen Landschaft und Oeins.
Drehbuch: Inge von Danckelman
Regie: Sabine Molitor
Kamera: Steffen Rühl, Pascal Klug
Schnitt: Sabine Molitor, Inge von Danckelman und Steffen Rühl

 

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