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Geschichte des BdV Oldenburg

(von links) Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners, Landtagspräsident a. D. Host Milde
(langjähriges Mitglied im BdV), Autorin Dr. Gisela Borchers, Verleger Florian Isensee.
Foto: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft

Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat von 1948 an 70 Jahre lang aktiv am gesellschaftlichen Leben der Stadt Oldenburg teilgenommen. Anfänglich hatte der BdV über 4.000 Mitglieder und damit Gewicht. Seine Mitglieder haben ganz entscheidend an der Entwicklung der Stadt Oldenburg nach dem Zweiten Weltkrieg mitgewirkt.

Gegründet haben den BdV die einzelnen Landsmannschaften. Insofern forderte der BdV die öffentliche Anerkennung als Sprecher aller Vertriebenen. Er sah sich nicht als beliebiger Verein, sondern als eine Gemeinschaft, die als gesellschaftlichen Auftrag die Erinnerung an die deutschen Ostgebiete vertrat.

Als keine neuen Mitglieder mehr hinzukamen und das Interesse an Kultur und Geschichte der deutschen Ostprovinzen abnahm, war die Auflösung des Verbandes 2018 eine logische Konsequenz.

Gisela Borchers, die letzte Vorsitzende des Verbands in Oldenburg, hat nun eine Schrift vorgelegt, die die Geschichte des Oldenburger BdV nachzeichnet. Diese Darstellung möchte ein Erinnerungsort gegen das Vergessen sein. Gleichzeitig ist sie auch ein Beitrag zu einem Aspekt der neueren Oldenburger Stadtgeschichte.

Bildunterschrift: (von links): Landschaftspräsident Prof. Dr. Uwe Meiners, langjähriges BdV-Mitglied Landtagspräsident a.D. Horst Milde, Autorin Dr. Gisela Borchers, Verleger Florian Isensee. Foto: Jörgen Welp, Oldenburgische Landschaft

Gisela Borchers: Bund der Vertriebenen (BdV). Seine Geschichte in der Stadt Oldenburg, Vorträge und Schriften der Oldenburgischen Landschaft Band 57, Isensee Verlag, Oldenburg 2022, 79 S., Abb., ISBN 978-3-7308-1963-0, Preis:
15 Euro.