"Alles fließt" - Kulturgeschichte des Wassers

[17.03.2010 | Pressemitteilung]

 

Wasserüberfluss und Wassermangel sind ökologische Brennpunkte der Gegenwart. Sie spiegeln die elementare Bedeutung des Wassers für alle Bereiche des Lebens. Als eines der vier Elemente verkörpert es Aufbau und Zerstörung zugleich – ein Gegensatz, der in der Kunst-, Kultur und Literaturgeschichte immer wieder aufs Neue thematisiert wurde.
 
Das Oldenburger Land ist von Wasser und Eis geformt worden, die historischen Spuren sind überall in der Landschaft präsent, wie auch das gegenwärtige Bild dieser Kulturlandschaft – insbesondere an der Küste – vom nassen Element geprägt wird. Mit dem Klimawandel hat die Gefahr von Sturmfluten zugenommen, Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und anhaltende Trockenphasen treten stärker ins Bewusstsein.
 
Mit dem Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt „’Alles fließt’. Kulturgeschichte des Wassers“ wollen sieben Museen und Institutionen des Oldenburger Landes das Phänomen des nassen Elements aus überwiegend regionalhistorischer Perspektive beleuchten, um so die Bedeutung des Wassers in der Landschaft, in der Architektur, in der Sach- und Alltagskultur, im Glauben und in Mythen deutlich werden zu lassen. Unterschiedliche Begleitprogramme runden das dezentral angelegte Projekt ab, das in Kooperation mit dem bei der Oldenburgischen Landschaft angesiedelten Kulturrat im Oldenburger Land zwischen dem 29. Mai und 1. November 2010 durchgeführt wird.
 
Die Zusammenarbeit kommt in den Ausstellungen und Veranstaltungen der beteiligten Institutionen zum Ausdruck, die sich zudem in der Herausgabe eines umfangreichen Begleitbandes von ca. 320 Seiten äußert.
 

Veranstaltungen

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