Die Landschaft

Rechtsform und Geschichte
 
Die Oldenburgische Landschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem gesetzlichen Auftrag, an der Pflege und Förderung der historischen und kulturellen Belange des ehemaligen Landes Oldenburg mitzuwirken.
Hervorgegangen ist die Oldenburgische Landschaft aus der 1961 gegründeten Oldenburg-Stiftung, einem Verein bürgerlichen Rechts. In der Schaffung der Oldenburg-Stiftung kulminierten verschiedene Initiativen, die nicht zuletzt durch die Gründung des Bundeslandes Niedersachsen motiviert worden waren.
Bis 1946 hatte das Land Oldenburg seine Eigenstaatlichkeit bewahrt, und die Abgeordneten des Oldenburgischen Landtages forderten in ihrer letzten Sitzung am 6. November 1946 ausdrücklich die Schaffung einer Selbstverwaltungsorganisation für das Gebiet des Oldenburger Landes. Der Versuch, eine kommunale Gebietskörperschaft "Landschaftsverband Oldenburg" zu schaffen, scheiterte 1954 im Niedersächsischen Landtag. Der dauerhaft lebendige Wunsch breiter Bevölkerungskreise, die historische und kulturelle Eigenständigkeit des Oldenburger Landes zu bewahren und fortzuentwickeln, führte schließlich zur Gründung der Oldenburg-Stiftung e. V. Die Arbeitsgemeinschaft der oldenburgischen Landkreise hatte 1960 die Initiative ergriffen und zur Einrichtung eines vorbereitenden Ausschusses aufgerufen, der mit allen in Frage kommenden Körperschaften, Gruppen und Vereinen des Oldenburger Landes Grundfragen klärte und eine Satzung ausarbeitete. Zweck der Stiftung war es, "alle oldenburgischen kulturellen Bestrebungen und Einrichtungen außerhalb des staatlichen Bereichs zusammenzufassen und zu pflegen".
Die Diskussionen um die Gebietsreform und die Schaffung des Regierungsbezirks Weser-Ems führten dazu, daß sich die Landkreise, kreisfreien Städte, Gemeinden und kreisangehörigen Städte des Oldenburger Landes mit einer gemeinsamen Resolution für die Verbesserung der rechtlichen Stellung der Oldenburg-Stiftung einsetzten. Am 27. 5. 1974 beschloß dann der Niedersächsische Landtag das Gesetz über die Oldenburgische Landschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Oldenburg-Stiftung ging in dieser Einrichtung auf.
 
Der Wirkungsbereich der Oldenburgischen Landschaft umfaßt das Gebiet der Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven.

 
Plattdüütsch
De Ollnborgische Landschap is en Vereen van´t apentliche Recht mit den gesettlichen Updrag, bi de Pleeg un dat Stüften van de historischen un kulturellen Belangen van dat ehrmalige Land Ollnborg mittohölpen.
 
Tostannkamen is de Ollnborgische Landschap ut de 1961 grünnte Ollnborg-Stiftung. Dat weer enVereen van´t börgerliche Recht. To dat Grünnen van de Ollnborg-Stiftung keem dat dör verschedene Anstalten, de to´n Deel ok dör dat Inrichten van dat Bundsland Neddersassen in Gang kamen weern.
 
Bit 1946 weer dat Land Ollnborg en sülvstännigen Staat wesen, un de Afgeornten va´n Ollnborger Landdag föddern in ehre leste Sitten an´n
6. November 1946 utdrücklich, dat ene Sülvstverwalter-Organisatschoon för das Ollnborger Land inricht weern muss. De Versöök, enen kommunalen Rebettsverbund to grünnen, sloog 1954 fehl in´n Neddersassischen Landdag, aver dat Volk harr wieterhen den Wunsch, de historische un kulturelle Egenstännigkeit van dat Ollnborger Land to bewahren un wieter uttoformen. So keem dat denn letzenns to de Gründung van de Ollnborg-Stiftung.
 
De Arbeitsgemeenschap van de Ollnborger Landkreisen harr 1960 den Anfang maakt un darto upropen, enen Utschuss intorichten, de mit all mögliche Institutschonen, Gruppen un Verenen van´t Ollnborger Land Grundfragen bespreken un ene Setten utarbeiden schull. De Sinn van disse Stiftung weer, all de ollnborgschen kulturellen Besträven un Inrichtungen, de nich staatlich sünd, tosamentofaten un to plegen.
 
De Diskuschoon um de Rebettsreform un dat Inrichten van den Regeerbezirk Weser-Ems föhr darto, dat sik de Landkreisen, de Städer un Gemeenden mit ene gemeensame Resolutschoon för de Verbeterung van de Rechten van de Ollnborg-Stiftung insetten deen. An´n 27. Mai 1974 besloot denn de Neddersassische Landdag dat Gesett över de Ollnborgische Landschap as Institutschoon van´t apentliche Recht. De Ollnborg-Stiftung gung in disse Inrichtung up. To dat Arbeitsfeld van de Ollnborgische Landschap höört de Landkreisen Ammerland, Cloppenborg, Freesland, Ollnborg, Vechta un Wersermasch un de Städer Ollnborg, Demost (Delmenhorst) un Willemshaven.
 
 
Informationen über die Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen finden Sie unter www.allvin.de.
 

Veranstaltungen

«  
  »
M D M D F S S
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 
 
 
 


> Login