Oldenburgische Landschaft

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35j. Jubiläum35 Jahre Oldenburgische Landschaft

Oldenburg. Am heutigen Samstag, dem 6. März, feierte die Oldenburgische Landschaft ihr 35-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters. An dem Festakt nahmen über 700 Gäste aus dem gesamten Oldenburger Land und darüber hinaus teil.

Die konstituierende Landschaftsversammlung kam am 8. Februar 1975 ebenfalls im Großen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters zusammen, um die Oldenburgische Landschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu gründen. Das Gesetz zur Gründung hatte der Niedersächsische Landtag am 27. Mai 1974 verabschiedet und es war am 1. Januar 1975 in Kraft getreten. Die Oldenburgische Landschaft ging aus der bereits 1961 gegründeten Oldenburg-Stiftung e.V. hervor.

Die Festrede im Rahmen des Festaktes zum 35-jährigen Bestehen der Oldenburgischen Landschaft hielt der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff. Er betonte, dass der Oldenburgischen Landschaft mit ihrer erfolgreichen Arbeit eine Vorbildfunktion für ganz Niedersachsen zukomme. Er bezeichnete das Oldenburger Land als besondere Region. Es sei eine tragende Säule Niedersachsens. In seiner Begrüßung hatte Landschaftspräsident Horst-Günter Lucke gesagt, dass es in den letzten Jahren zu einer Wiederentdeckung der Region innerhalb der großen nationalen und internationalen Einheiten gekommen sei. Er stellte als eine Besonderheit des Oldenburger Landes die oldenburgischen Institutionen heraus, die sich aus der früheren Selbständigkeit des Oldenburger Landes herleiteten. Der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Gerd Schwandner, sagte ins seinem Grußwort, dass es auch der Oldenburgischen Landschaft zu verdanken sei, dass es eine starke emotionale Bindung der Menschen an die Region gebe.

Die musikalische Gestaltung des Festaktes übernahmen Mitglieder des Oldenburgischen Staatstheaters und junge Musikerinnen und Musiker aus dem Oldenburger Land. Nach dem Festakt fand im Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters ein Empfang statt.

 
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Über 300.000 € für Kulturprojekte im Oldenburger Land

Oldenburg. Die Oldenburgische Landschaft hat über die Anträge auf Fördermittel für das Jahr 2010 im Kulturbereich entschieden. Die 7-köpfige fachlich besetzte Vergabekommission musste in der zweiten Vergaberunde zum Teil drastische Kürzungen vornehmen und viele Ablehnungen aussprechen.

Insgesamt gingen 160 Anträge mit einem Volumen von über 710.000 € bei der Oldenburgischen Landschaft ein. Dem standen Fördermittel in Höhe von rund 310.000 € gegenüber, ein krasses Missverhältnis.

Zur Entscheidung standen jetzt Projektanträge für die 2. – 4. Quartale des Jahres 2010. Wie der Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft, Dr. Michael Brandt, feststellte, war die inhaltliche Qualität der Anträge sehr unterschiedlich, gleichwohl musste aber auch die Förderung zahlreicher interessanter Kulturprojekte abgelehnt werden. Über Anträge, die das I. Quartal 2010 betrafen, hatte die Kommission bereits im Oktober 2009 beraten.

Anträge auf Förderung regionaler Kulturprojekte können für das 1. Quartal 2011 bis zum 30. September 2010 gestellt werden. Detaillierte Informationen auf der Internetseite der Oldenburgischen Landschaft unter www.oldenburgische-landschaft.de.
 
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Wiener Gäste im Elisabeth-Anna-Palais

Wiener Gäste im Elisabeth-Anna-PalaisOldenburg. Das Sozialgericht Oldenburg und die Arbeitsgemeinschaft Kunst in der Oldenburgischen Landschaft zeigen im Elisabeth-Anna-Palais, Schloßwall 18, 26122 Oldenburg, unter dem Titel "transfer" neue Arbeiten der in Wien lebenden Grafiker Wojciech Krzywoblocki und Georg Lebzelter. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonnabend, dem 27. Februar, um 18 Uhr. Sie dauert bis zum 9. April. Die Öffnungszeiten entsprechen den Geschäftszeiten des Sozialgerichts montags bis donnerstags von 9-16 Uhr und freitags von 9-13 Uhr.

Die beiden Künstler sind zugleich die Organisatoren der Wiener Variante des "International Print Network", das ab Sonntag im Horst-Janssen-Museum zu sehen ist.
Wojciech Krzywoblocki, geboren in Lemberg/Lviv, Ukraine, aufgewachsen in Krakau, arbeitet und lehrt in Wien. Er zeigt vielschichtige großformatige Siebdrucke mit Leuchtschrift und bereichert damit die Druckgrafik um das Material Licht. Georg Lebzelter, in Melk geboren, zeigt Radierungen mit mehrschichtig differenzierten Strichlagen, die eine sensible transparente Oberfläche ergeben.
 


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